War man Rock-Fan, als die Beatles Ihre ersten Alben aufgenommen haben, dann ist man heute vermutlich erschrocken, wenn man ein Prodigy-Album hört. Nirvana hingegen läuft mittlerweile gerne auch mal im Radio.

Was hat dieser Sachverhalt mit der Digitalisierung und vor allen Dingen mit der Wirtschaft zu tun?

Vieles. Denn es beschreibt, wie sehr wir Neues bzw. Fremdes abwehren, obwohl es wahrscheinlich ganz faszinierend und spannend ist. Erst ein paar Jahre später, wenn alle Menschen es mögen (kaufen, benutzen), dann gefällt es uns auch. Im digitalen Wandel ist es dann aber für Unternehmen meistens schon zu spät. Oder anders: für so manches Geschäftsmodell gibt es keinen Platz mehr im Plattenregal.

Es werden 1–4 von 5 Ergebnissen angezeigt

Das „Unsere Firma ist anders“-Paradigma

„Ihr seid eine total normale Firma!“ [Christian Bredlow]

Ein Phänomen der aktuellen Zeit besteht mit großer Sicherheit darin, dass nahezu alle Personen, die in einem Unternehmen arbeiten, an einer scheinbar unheilbaren Krankheit leiden. Wir nennen diese Krankheit „Das unsere Firma ist anders“-Paradigma.

Bredlow hält dem Unternehmen den Spiegel vor, zeigt mit externem Blick die Errungenschaften auf und provoziert einen kritischen Blick auf die Zukunft, die vom Markt getrieben ist. Wir alle brauchen ein digitales Mindset – mit dieser Aussage wird schwungvoll verdeutlicht, wie wichtig es ist, denen, die den Fortschritt mit Aussagen wie „Das geht nicht!“ blockieren ein Stop-Schild zu zeigen. Also: Stoppen wir das Gejammer!

AB JETZT SIND HIER ALLE #AGILE? ODER WIE?

„DIESE Digitalisierung gibt es nicht!“ [Christian Bredlow]

Unter dem Titel „Ab jetzt sind hier alle #Agile, oder was?“ beschäftigt sich Christian Bredlow mit der Frage, warum sich die ganze Welt aktuell mit Buzzwords, wie Agilität und New Work, auseinandersetzt. Warum schreiben alle mit Kreidestiften auf ihre Fenster und wozu kleben jetzt überall diese Posties?

Bredlow erläutert die Bedeutung des Themas für den deutschen Mittelstand und seine Führungskräfte. Denn veränderte Arbeits- und Führungsweisen funktionieren nur dann erfolgreich, wenn Sie von Führungskräften verstanden und (vor-)gelebt werden.

#Buzz, #Word und das Bingo

„Die Sprache ist ein entscheidender Integrationsfaktor im Zuge der digitalen Transformation!“ [Christian Bredlow]

Unter dem Titel „#buzz, #word und das Bingo…“ beschäftigt sich Christian Bredlow mit der Frage, warum sich die ganze Welt aktuell mit Buzzwords wie Agilität und New Work auseinandersetzt. Warum schreiben alle mit Kreidestiften auf Ihre Fenster und wozu kleben jetzt überall diese Posties? Und warum reden alle nur noch in dieser unverständlichen Sprache mit all den Anglizismen und Abkürzungen?

Bredlow erläutert in gewohnt spaßig-pointierter Ernsthaftigkeit den dringenden Erklärungsbedarf, der bei Mitarbeiter*innen und Führungskräften entsteht und zeigt auf, was passiert, wenn diese Erklärungen nicht geliefert werden (können). Bingo! Sprache bedeutet Integration, oder?

Bild: Vogel Business Media

© Stefan Bausewein

Ja, aber das #Tagesgeschäft! (Der Wind of (Ex-)Change)

„Schiebt das Thema Digitalisierung nicht in oder auf die IT!“ [Christian Bredlow] 

Wer etwas verändern möchte, der muss auch sich verändern. Dies ist insbesondere im Zuge der Digitalisierung der Fall – aber nichts geht von heute auf morgen. Das will gut vorbereitet und ausgedacht werden. Und ist „eigentlich“ nicht so komplex. Eigentlich.

Wäre da nicht das #Tagesgeschäft und der Exchange-Server. Jeder will etwas verändern. Doch niemand hat Zeit. Dieser Vortrag ist ein ehrlicher Spiegel und eine zynische Selbstreflexion. Frei nach Bob der Baumeister: „Ja, wir schaffen das!“ Gegebenenfalls heute! Oder morgen! Oder dann. Aber erstmal ist da noch… Richtig. Das #Tagesgeschäft!